Um die Auswirkungen von Baumaßnahmen auf das Grund- und Oberflächenwasser zu minimieren, setzen wir auf ein differenziertes Überwachungskonzept. Je nach Projektanforderung nutzen wir einfache oder komplexe Monitoring-Verfahren, bei denen wir die Einleitgrenzwerte anhand der örtlichen Vorgaben und spezifischen Begebenheiten festmachen. Durch Vorbeprobungen schaffen wir eine belastbare Datenbasis, um bei Grenzwertüberschreitungen sofortige Gegenmaßnahmen empfehlen zu können. Unser Monitoring umfasst:
Hydrologische Baubegleitung
Während komplexer Bauvorhaben stellen wir als hydrologische Baubegleitung vor Ort den Schutz des Wasserhaushalts sicher. Unsere Expertise ist besonders bei Projekten in sensiblen hydrologischen oder ökologischen Systemen gefragt – etwa in Wasserschutzgebieten (WSG), Mooren, Auen, Überschwemmungsgebieten (ÜSG) oder bei Eingriffen in Grund- und Oberflächenwasser. Wir überwachen und dokumentieren wasserwirtschaftlich relevante Arbeiten, erkennen potenzielle Risiken und geben vorsorgend fachkundige Empfehlungen zur technischen Anpassung. Dabei fungieren wir als zentrale Schnittstelle zwischen dem Bauherrn, der Planung, der Bauausführung und den zuständigen Behörden.
Die hydrologische Baubegleitung umfasst folgende Leistungen in unterschiedlichen Projektphasen:
- Strategische Planung: Erfassung von Schutzgütern und Altlasten sowie Prüfung hydrologischer Gutachten und Baupläne im Vorfeld der Maßnahme.
- Genehmigungsmanagement: Übernahme des Auflagenmanagements und Überwachung der Einhaltung aller wasserrechtlichen Nebenbestimmungen.
- Risikomanagement: Frühzeitiges Erkennen von Gefährdungspotentialen durch Versiegelung, Stoffeinträge, Drainagen oder Grundwasserabsenkung.
- Fachliche Dokumentation: Erstellung oder Prüfung der Wassertagebücher, Messprotokolle, Bilanzierung und Abschlussdokumentationen für Auftraggeber und Behörden.
- Beweissicherung von Gewässern bei offenen Querungen (Durchfluss, Grabenprofil).
- Enge Abstimmung mit Unteren Wasserbehörden und wasserwirtschaftlichen Verbänden.
Gewässerschutz und Monitoring
- Monitoring der Wasserhaltung: Kontrolle der Umsetzung genehmigter Wasserhaltungsmaßnahmen.
- Überwachung der Gewässerqualität: Kontinuierliche Durchführung qualifizierter Probenahmen von Grund- und Oberflächenwasser sowie Überprüfung der chemischen Abwasserbeschaffenheit.
- Akkreditierte Analytik durch spezialisierte Labore für schnelle und rechtssichere Ergebnisse.
- Mengenüberwachung: Mittels digitaler Wassertagebücher ist die präzise Erfassung und Bilanzierung von Einleitmengen sichergestellt.
- Grundwassermonitoring: Aufbau und Betrieb von Monitoringstandorten mit Kontroll- und Referenzpegeln sowie automatisierten Datenloggern zur Beweissicherung der Infrastruktur.






